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18.01.2018
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Pasiene (Possinja)

           Den Touristen, der nach dem Aufenthalt in Ludza bereit ist, einen etwa 40 km weiten, ziemlich langweiligen Weg in südöstliche Richtung in Kauf zu nehmen, erwartet ein wahrer ästhetischer Genuß: die katholische Pasiene-Kirche. Dieser majestätische Bau, nahe der russischen Grenze, am Ufer des Zilupe-Urstromtals, ist einer der hervorragendsten Schätze der sakralen Architektur und Kunst Latgales. Ursprünglich handelte es sich um eine dominikanische Klosterkirche.
          Dominikanische Mönche begannen ihre Missionarstätigkeit in dieser Region Ende des 17. Jh. Nach dem Feuer von 1753, bei dem die von ihnen errichteten Holzbauten abbrannten, begannen sie, das Kloster und die Kirche in Pasiene aus Stein zu errichten. Die Neubauten wurden 1777 eingeweiht.
          Das zweistöckige Klostergebäude brannte 1837 jedoch auch nieder und wurde danach nicht mehr vollständig wiederhergestellt. Heute ist davon nur ein kleiner Teil erhalten geblieben. Die prächtige zweitürmige Kirche dagegen, deren weißer, graziler Bau die Landschaft viele Kilometer weit beherrscht, besteht seit ihrer Entstehungszeit in fast unveränderter Gestalt.
          Wenn man die Kirche betritt, so überkommt den Besucher das Gefühl, in einer irrealen Welt angelangt zu sein. Diesen Effekt schafft der Widerschein des Lichtes auf die scheinbar fliegenden Engel und die Figuren der in graziösen, theatralischen Stellungen erstarrten Heiligen. Ihre aristokratische Feinheit und sentimentale Expression weisen auf eine enge Verbindung mit dem westeuropäischen Rokoko hin. Das komplizierte und originelle Interieur der Kirche haben in Stuck und Gips mehrere, vermutlich sowohl ausländische als auch örtliche Künstler geschaffen.

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