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21.04.2014
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           St. Petrikirche           

          Der dritte monumentale Bau in diesem von den ersten deutschen Ansiedlern gegründeten Stadtteil ist die St. Petrikirche. Über dieses Gotteshaus gibt es aus dem Jahre 1209 erste Belege in schriftlichen Quellen. Sie ist die einzige Kirche in Lettland mit einem sogenannten "Französischen Chor", den ein Umgang (deambulatorium) und ein Kapellenkranz umfasst. Die Petrikirche ist nach dem Muster der Rostocker St. Marienkirche unter der Leitung von zwei Rostocker Meistern, Kersten Rumeschottel und seinem Sohn Johann, errichtet worden. Die Arbeiten am Gemeinderaum wurden in der zweiten Hälfte des 13. Jh. abgeschlossen, wobei man die ursprünglichen massigen, kreuzformatigen Pfeiler beließ.
          1666 stürzte der im Jahre 1491 gebaute gotische Kirchturm ein. 1667-1690 wurde nach dem Projekt Rupert Bindenschus (1645-1698) ein neuer Turm erbaut. Zu jener Zeit war er die höchste Holzkonstruktion in Europa. 1671-1694 wurde die westliche Kirchenfassade barock umgestaltet, indem man drei nach seinem Projekt entworfene Barockportale hinzubaute. Die Arbeiten leitete Maurermeister Heinrich Henicke, die Skulpturen gestalteten die Bildhauer Johann Daniel Schauss und Johann Gerwin. Obwohl die Kirche durch den Feuerbrand vom 29. Juni 1941 stark gelitten hat, ist sie heute nach der Restaurierung (1954-1983) wieder in ihrer barocken Schönheit zu betrachten. Das Gotteshaus hat auch seinen ehemaligen, nach Bindschuh projektierten Turm erhalten, nun allerdings als Metallkonstruktion. Der Turm besitzt einen Fahrstuhl, der die Besucher auf Aussichtsplattformen in einer Höhe von 56,3 m und 71,3 m bringt.

 

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