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18.11.2018
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Lauciene (Nurmhusen)

          Zu Ordenszeiten befand sich hier - am Weg zwischen Talsi und Slokas - das einträglichste Gut des Vogts von Kandava. Liven, die vor den Kuren hier siedelten, haben der Ortschaft ihren Namen verliehen. Nurm bedeutet auf livisch soviel wie »das Feld«.
          1566 erwarb der kurländische Herzog Georg von Fircks das Gut. Bis 1920 gehörte es neben einem respektablen Schloss diesem Herrschergeschlecht. Sein heutiges Äußeres hat der Prachtbau vermutlich Ende des 16. Jh. erhalten. Vier Gebäude umschließen einen recht kleinen Innenhof, Sgraffito-Malereien kleiden die Außenwände. Der weiträumige Außenhof vor dem Schloss, Torturm und Wirtschaftsgebäude sind erst später hinzugekommen. Das protestantische Gotteshaus von Nurmuiža wurde 1594 auf Kosten des Georg von Fincks errichtet. 1673-1687 wurde es komplett renoviert und die Innenausstattung ersetzt. Diese Einrichtung ist bis heute erhalten. Mehrere Denkmäler stehen für die dekorative Kunst des Manierismus. Es sind die Gräber von Georg und Anna von Fincks (l 600) und das Epitaph für Georg (l 620) und Christopher (1696) von Fircks.

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