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18.11.2018
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Apriķi (Appricken)

          In Apriķi, einem kleinen Ort 62 km von Liepāja entfernt, steht eine Kirche als Perle der kurländischen Sakralkunst des 17. Jh. Ihr prächtiges Interieur ist seit dem 18. Jh. in blau-weißen oder goldenen Tönen gehalten. Der mittelgroße Bau besteht aus einer einschiffigen Gemeindehalle und ist im Rokokostil gestaltet. Einzelne Objekte stammen allerdings aus dem Barock. Der Widerspruch ist leicht zu erklären: Mitte des vorletzten Jahrhunderts wurden bei der Verzierung von Altar, Kanzel und Herrenstuhl Schnitzereien verwendet, die schon 1710 angefertigt worden waren.
          Beeindruckend sind auch die Gewölbemalereien. Über dem Altar, den Eindruck eines unendlichen Weltraums erzeugend, öffnet sich der Himmel mit Glorienschein und Engelchen. Über dem Mittelschiff werden allegorische Darstellungen gezeigt, über der Orgel »musiziert« in artistischer Ungebundenheit ein Engelsorchester. Vermutlich stammen die Gemälde aus der Hand des preußischen Malers Christian Bernhard Rode, der zwischen 1744 und 1748 im Ort lebte.
         
Interessantes Ausflugsziel ist auch das Gutshaus von Apriķi. Es steht am rechten Tebra-Ufer. 1745 erbaut, gehörte es zu den Besitztümern von Christoph Friedrich von Ostensacken. Die verhältnismäßig schlichte Fassade des einstöckigen Gebäudes wird von einem prächtigen Frontonrelief geschmückt. Es stellt die Wappen derer von Ostensackens und derer von Korff dar, letztere heiratete in die Gutsfamilie ein. Umrahmt werden die heraldischen Signaturen von militärischen Darstellungen.

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