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30.06.2022
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Durbe (Durben)

          Mit dem Namen dieser Stadt ist die ruhmreichste Epoche im Kampf der baltischen Völker um ihre Unabhängigkeit im 13. Jh. verbunden. Am 13. Juli 1260 fand hier die Schlacht zwischen den vereinten Kräften des Ordens und den litauischen Zemaiten statt. Die Kuren - zu den Ordensheeren zwangsweise einberufen liefen scharenweise zu den Aufständischen über. Der Orden erlitt eine totale Niederlage, mehr als 150 Ritter und viele Krieger fielen, angeführt vom livländischen Ordensmeister Hornhusen.
          Im 14. Jh. baute der Orden an dem von Zemaiten bedrohten Ort eine Burg, die zugleich als Poststation und Herberge diente. Die heute vorhandene Ruine zeigt, dass die Burgmauer einen 60 x 63 m großen Hof umschlossen hatte und der Wohnkomplex an der nördlichen Mauer gelegen war. In der Nähe der Festung entwickelte sich ein Städtchen.
          Mit Unterstützung Herzog Jakobs wurde 1651 eine protestantische Kirche errichtet und eingeweiht. Ihre architektonische Gesamtkonzeption ist ein anschauliches Beispiel der sakralen Bautraditionen des 17. Jh. - Gemeinde- und Altarraum sind vereint. Grundelemente der Innenausstattung - der Altar und die Kanzel- sind im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert -worden.
Ein gutes Beispiel für manieristische Arbeiten ist der aus dem Jahr 1609 stammende Kronleuchter in der Gemeindehalle.
          In Durbe hat der bekannte lettische Linguist und Publizist Atis Kronvalds (1837-1875) gelehrt und gewirkt. Durbe ist zude
m der Heimatort des ersten Außenministers der Lettischen Republik, Zigfrīds Meierovics (1887-1925).

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