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30.06.2022
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Naujene

          19 km oberhalb der Stadt Daugavpils erhebt sich am rechten Flußufer der Naujene-Burgberg mit Ruinen der Ordensburg. Den Grundstein für die Burg legte hier 1274 der Livländische Ordensmeister Ernst von Rassburg. Der Burgbau, der mehrmals zerstört und wiederaufgebaut wurde, befand sich an der Daugava auf einer länglichen Erhebung. Als natürliche Hindernisse für feindliche Angriffe dienten nicht nur das steile Flußufer, sondern auch zwei tiefe Täler. In die Burg konnte man nur dann gelangen, wenn man die äußere große und die innere kleine Vorburg überquerte und die Zugbrücke passierte. Das Innentor der Burg wurde von zwei Türmen geschützt. Die Burg selbst hatte eine Trapezform von 59 x 26 x 14 m.
          Seit dem Jahr der Errichtung bis 1562 war sie die Residenz des Dünaburger Komturs. Strategische Bedeutung erhielt der Bau auch deshalb, weil der Dünaburger Komtur meistens auch der Stellvertreter des Ordensmeisters war. 1559 verpfändete der Ordensmeister Gotthard Kettler die Burg dem König von Polen, Sigismund II. August. 1566 wurde sie zum bedeutendsten Militärstützpunkt der »Provincia Livoniae trans Dunensis«. Doch schon 1577 wurde sie vom Heer Iwan des Schrecklichen besetzt.

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