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30.06.2022
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Indrica (Gross-Indritz)

           Unvergeßliche Eindrücke gewinnt jeder, dem es gelungen ist, auf einem verhältnismäßig schlechten Feldweg Indrica zu erreichen. Der urwüchsig gebliebene Ort liegt an der Mündung des Indrica-Flusses in die Daugava (etwa 20 km östlich von Krāslava). Am steilen Ufer erhebt sich ein von hohen Lärchen eingeschlossener Miniaturbau aus dem 17. Jh.: die katholische Johanneskirche Indricas, eine »Perle« der sakralen Architektur. Sie ist einer der ältesten sakralen Holzbauten Latgales. Diese äußerst anmutige, intime Landkirche wurde von den örtlichen Handwerkern mit den Geldmitteln der Grafen Plater gebaut. Die Kirche ist wie eine eintürmige Basilika gestaltet, ihre knappen Seitenschiffe sind funktionslos. An der Gestaltung ist der Wunsch der Erbauer ablesbar, den bescheidenen Möglichkeiten zu trotzen, um sich an die Vorbilder der klassischen monumentalen Architektur halten zu können.
          Die Schnitzereien des zentralen Altars wurden von den Meistern der Stelmuže-Schule gearbeitet. Eine einmalige Ausdruckskraft verleiht ihrem Werk der unverfälschte naive Stil bei der Nachbildung barocker Formen und Motive. In Gegensatz dazu steht das Altargemälde »St. Maria Magdalēna« (drittes Viertel des 18. Jh.) rechts oben, das ein wirkliches Meisterwerk der Rokokomalerei ist.

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