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30.06.2022
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Aglona (Aglohn)

          Aglona ist eine kleine, sorgfältig gehegte Ortschaft, 27 km südwestlich von Preiļi entfernt. Die Gehöfte und fruchtbaren Obstgärten in Aglona fanden zwischen zwei Seen einen schönen Platz (Cīrīšu- und Egles-See). Aglona machte sich mit seiner Basilika in ganz Osteuropa einen Namen. Sie ist das beliebteste Ziel der Pilgerfahrten der Katholiken Lettlands. Zum Zentrum des Katholizismus begann sich Aglona ab dem Jahre 1700 zu entwickeln, als die Familie der örtlichen Magnaten Szostowicky den Besitz von Eva Szostowicka in Aglona (17 Dörfer mit 90 Gehöften) in die Verwaltung des dominikanischen Ordens gab - »Gott zu Ehren und den Letten zum Segen«. Die dominikanischen Mönche bauten zuerst ein Kloster und eine Kirche aus Holz, begannen aber 1768 mit der Errichtung eines Steinbaus. So erhielt Aglona seine majestätische zweitürmige Basilika (eingeweiht 1800), in der sich bis heute jährlich am 15. August Tausende von Pilgern aus ganz Osteuropa versammeln. Sie kommen nach Aglona, um an den festlichen Gottesdiensten und Prozessionen teilzunehmen, die der Himmelfahrt der heiligen Jungfrau Maria gelten, und um die »Aglona Gottesmutter«, die auf dem Altargemälde abgebildet ist, zu sehen, der wundertätige Kräfte zugeschrieben werden.
          Die architektonisch ausdrucksvolle Basilika, die sich herrlich in die malerische Umgebung einfügt, ist nicht nur bei den Pilgern, sondern auch bei Kunstliebhabern und Touristen beliebt. Die Kirche fesselt Ästheten meist durch die Qualität der künstlerischen Ausstattung ihres prunkvollen Interieurs, insbesondere die der vielen reich geschmückten Altäre. In den dekorativen Malereien der Gewölbe, Pfeiler und Wände sind Rokokomotive verwendet worden.
           Der Basilika schließt sich der zweistöckige Steinbau des ehemaligen Dominikanerklosters an, in dem sich einst die Klosterbibliothek und die Schule befanden.
          Unweit von Aglona gibt es mehrere interessante archäologische Objekte, zum Beispiel den Madalānu-Burgberg. Darüber hinaus ist auch das ehemalige Gymnasium für Jungen und das Jaunaglona-Gymnasium für Mädchen sehenswert. In letzteren unterrichteten auch Nonnen aus Österreich und Bayern.

 

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