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19.12.2018
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Varakļāni (Warkland)

           44 km westlich von Rēzekne befindet sich eine recht typische latgalische Kleinstadt: Varakļāni, das 1928 das Stadtrecht erhielt. Ab 1583 gehörte diese Ortschaft der Familie des Grafen von Borch. Sie wurde vom Schicksal im letzten Viertel des 18. Jh. mit großem Schwung hier seine Bauprojekte in Angriff nahm. Er war auch als hervorragender Wissenschaftler und Staatsmann bekannt. Dieser gebildete polnische Aristokrat war der Ansicht, dass »die Kunst edel sein muss, sittliches Leben und der Wunsch, im Leben nützlich zu sein, fördern muss«. Er stand den Idealen des Klassizismus nahe und versuchte sie zu verwirklichen, als er 1783-1789 den Gebäudekomplex des Varakļāni-Guts und den Park gestaltete. Seine schöpferischen Vorhaben verwirklichte der Architekt und Gartenkünstler Vinzenzo Mazotti (1756-1798).
          
Auf einem kleinen Hügel erhebt sich im Zentrum von Varakļāni ein »Pantheon« in Miniatur, die Familienkapelle (1814) der Grafen von der Borch. Rotunden solcher Art waren zu Beginn des 19. Jh. in ganz Latgale verbreitet.
          
Unweit vom Varakļāni-Gut befindet sich die örtliche katholische Gemeindekirche (Mitte des 19. Jh.), die im Jahre 1857 »der Himmelfahrt Jungfrau Marias zu Ehren« eingeweiht wurde. Die Errichtung dieses respektablen Sakralbaus im Stil des Historizismus finanzierte Graf Karol von der Borch. Die Marmoraltäre der Kirche sind in Italien hergestellt worden.

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