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18.11.2018
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Ungurmuiža (Orellen)

          Beliebtes Touristenziel ist der Gebäudekomplex von Ungurmuiža, 16 km nordwestlich von Cēsis, und seine nähere Umgebung mit dem alten Urele-Burgberg am Ufer des Unguru- oder Rustega-Sees. 1728 kaufte und erweiterte es Johann Balthasar von Campenhausen. Ungurmuiža blieb im Besitz seiner Nachkommen bis zum Jahr 1920. Das Wohnhaus, ein ziemlich kleiner, aber intim wirkender einstöckiger Blockbau, steht umgeben von mächtigen Eichen im Park, der in der Mitte des 18. Jh. angelegt wurde. Die Innenräume schmücken gut erhaltene dekorative und figurale Wandmalereien, die um 1751 entstanden sind und vermutlich von Künstlern aus Limbaži (Vater und Sohn Hinsch) stammen. Die Gutsherren ließen ihre Begeisterung für den Rokokostil, der seine Anregungen aus der chinesischen Kunst schöpfte, an der eigenartigen dekorativen Außenwandgestaltung des Hauses sowie an dem im Park eingerichteten Teehaus (l753) Wirklichkeit werden - Motive sind zum Beispiel gekrönte Drachenhäupter an den Traufenden.
          Zu Ungurmuiža gehört auch die Gruft der Familie von Campenhausen (zweite Hälfte des 18. Jh.), die sich auf einem Hügel unweit des Gutshauses erhebt.

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