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30.06.2022
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Ikšķile (Uexküll)

          Ikšķile ist eine alte Ortschaft am rechten Ufer der Daugava, 6 km nordwestlich von Ogre. Ende des 12. Jh. begann in der Gegend unter den ansässigen Liven der Kanoniker des Seeberger Augustinerklosters, Meinhard, seine Missionstätigkeit. Da die Ikšķile-Siedlung an einem strategisch wichtigen Punkt lag (der Wasserweg der Daugava kreuzte sich hier mit dem Landweg, der in nord-südliche Richtung führte und den litauische Landstreicher während ihrer Raubzüge nutzten), baute Meinhard eine Steinburg (1188) und eine Kirche (1186), um sich selbst und die christianisierten Liven zu schützen. Das waren die ersten bekannten Steinbauten im Baltikum. Die Beschaffung von Baumaterialien und die Fertigstellung der Bauarbeiten leiteten aus Gotland herbeigerufene Handwerker. Deshalb scheint die Behauptung begründet, dass gerade die Gotländer diejenigen waren, die die romanische Architektur und Gewölbekonstruktionen nach Lettland brachten.
          Nach der Errichtung des Wasserkraftwerks von Riga und des Daugava-Beckens
zu Beginn der 70er Jahre liegen die Ruinen der Ikšķile-Burg und der Kirche nicht mehr wie früher am rechten Flussufer, sondern in der Mitte des Daugava-Stroms. Als hier eine künstliche Insel geschaffen wurde, verschüttete man die Burgruine gänzlich, von den Mauern der Kirche sieht man allein noch den oberen Teil.

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