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30.06.2022
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Smiltene (Smilten)

          Smiltene ist eine alte Stadt an einem Nebenfluss der Gauja, der Abuls, 47 km südlich von Valka. Im Altertum gehörte sie zu dem Gebiet, das der berühmte lettische Häuptling Tālibaldis beherrschte. In Urkunden kommt der Name Smiltenes erstmals 1359 vor. Aus dieser Zeit ist die Stadtgeschichte an mehreren Bauten, die heute noch zu besichtigen sind, »abzulesen«. Der bedeutendste Bau davon ist das Smiltene-Schloss des Rigaer Erzbistums (14. Jh.) am rechten Abuls-Ufer auf dem Gutsberg. Seine Ruine lässt darauf schließen, dass die Burg ein gut befestigter kastellähnlicher Bau war, mit dem Haupttor an der südlichen Seite und einem viereckigen Turm in der nördlichen Ecke.
           Das Schicksal war der Stadt nicht günstig gewogen. Erste Informationen gibt es über Smiltene ab dem 14. Jh. Drei Jahrhunderte später machte der Nordische Krieg Smiltene dem Erdboden gleich. Zu neuem Leben erwachte Smiltene erst Ende des 18. Jh., als es einen Aufschwung erlebte und 1911, nachdem die Schmalspurbahnlinie Smiltene-Valmiera-Ainaži eröffnet worden war. Das Stadtrecht erhielt Smiltene erst 1920.
           Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist die lutherische Kirche Smiltenes, die ihr heutiges Aussehen 1858-1859 erhielt, als der ältere Sakralbau umgebaut wurde. Die Rekonstruktion der Kirche leitete der livländische Baumeister Mārcis Sārums (Podiņš, 1799-1859). In der Zeit von 1745-1771 war in der Gemeinde von Smiltene der Autor des lettischen Wörterbuchs, der künftige Generalsuperintendent von Livland, Jēkabs Lange (1711-1772), tätig. Seine Grabstätte befindet sich auf dem alten Friedhof in Smiltene.

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