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12.08.2022
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Dikļi (Dickeln)         

          Dikļi, 24 km nordwestlich von Valmiera, hat seinen Namen in die Geschichte Lettlands als der erste Schauplatz des I. Lettischen Liederfestes im Jahre 1864 eingetragen. An dieses bedeutende Ereignis erinnert der auf dem Neikens-Hügel gesetzte Gedenkstein. Juris Neikens, der damalige Pastor im Ort und Schriftsteller, war der Organisator und Leiter des Liederfestes. Die Besucher von Dikļi pflegen auch die alte Korndarre des Guts (beim Zundu-Gehöft) aufzusuchen, in der die hiesigen Leibeigenen unter Leitung von Jānis Peitāns - dem Tischler, Übersetzer und Regisseur - 1818 Friedrich Schillers »Die Räuber« aufführten.
         
In der lutherischen Dikļi-Kirche (um 1848 gebaut) kann man wertvolle Werke der sakralen Kunst besichtigen. Die Figuren der Heiligen weisen die »aristokratischen« Züge des Manierismus auf, und mit ihren grazilen Proportionen passen sie keinesfalls zu der bisher bekannten, von vielen Schulrichtungen lange vertretenen barocken Bildhauerei in Lettland.

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