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02.07.2022
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Iecava (Gross-Eckau)

          Der Name von Iecava, er bezeichnet eine kleine Ortschaft und einen Gutshof 23 km nördlich von Bauska, kommt in schriftlichen Quellen bereits 1492 vor. Eine größere Bedeutung erlangte das Iecava-Gut nur während der Zeit des Kurländischen Herzogtums, als Bauska schon zu einem relativ bedeutenden Zentrum des Handwerks geworden war. Nach dem Anschluss des Herzogtums an Russland wurde das Gut zum Krongut. Dies missfiel Peter Ludwig Graf von der Fahlen, und er schlug 1795 der russischen Regierung vor, Iecava von einem russisch gesinnten Adligen verwalten zu lassen. Jekaterina II. ließ diese Initiative nicht unbeachtet, und Iecava wurde »für immer« der Familie von Fahlen verliehen. Aus der Zeit Peter Ludwig von Pahlen, Ende des 18. Jh., erhielten sich vom Iecava-Gut nur der später umgebaute südliche Baukörper, das Vorratshaus und drei Wächterhäuschen.
          Ein Architekturdenkmal des Manierismus stellt die Kirche von Iecava (Mitte des 17. Jh.) dar. Der Bau wurde leider während des Zweiten Weltkrieges und beim Feuerbrand 1972 stark beschädigt. Zur Zeit wird er wieder hergestellt.

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