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02.07.2022
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Zaļenieki (Grünhof)

          Zaļenieki, 21 km südwestlich von Jelgava, war schon zur Zeit des Ordensstaates und des Kurländischen Herzogtums ein beliebter Jagdbezirk. Von 1768-1774 ließ Herzog Peter im Gutszentrum von Zaļenieki ein Jagdschloss ( vermutlich nach dem Entwurf von Severin Jensen) bauen, das beinahe sein früheres Aussehen beibehalten hat. Es ist ein zweistöckiger Bau mit einem stark betonten, zentralen Risalit, den sechs auf einem hohen Sockelgeschoss erhobene Kolonnen und ein plastisches Entablement zieren. Im Erdgeschoss befinden sich das mit einem Spiegelgewölbe bedeckte Vestibül und die Treppe in das erste Obergeschoss. Der Repräsentationssaal ist der zentrale und zugleich prächtigste Raum. Das ursprüngliche Interieur ist verlorengegangen, weil im 19. Jh. die Schlossbesitzer einander oft ablösten und jeder die Räume nach seinem Geschmack einrichtete.
           Im Jahre 1800 schenkte der russische Zar Pawel I. das Zaļenieki-Gut dem russischen General Alexander. 1850 kaufte Alex von Schoepingk das Gut. Im Jahre 1864 erbte Graf Theodor von Medem Zaļenieki, und es blieb bis 1920 im Besitz seines Geschlechts.

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